Gold und Bronze für TSV- Judokas

Für die Schwedter Judokas war ein ereignisreiches Wochenende vorbei. An zwei langen Tagen kämpften die Sportler des TSV Blau-Weiß 65 Schwedt e.V. beim KSC Strausberg um den Sparkassencup. Auf der Matte wurde Schwedt vertreten durch Tabea Wernke, Hannes Schwandtke, Tim Werth, Camillo Mentag, Hannes Baas, Robert Bröske, Dominik Schulze, Max Müller, Lukas Herpelt sowie Emin und Magomed Elzhurkaev. Insgesamt gab es zweimal Gold und fünfmal Bronze: Robert Bröske und Emin Elzhurkaev – jeweils Gold. Hannes Schwandtke, Hannes Baas, Max Müller, Lukas Herpelt, Magomed Elzhurkaev – jeweils Bronze.

Robert Bröske konnte hier in Strausberg gleich unter Beweis stellen, dass er in Greifswald viele Erfahrungen sammeln hatte. Alle vier Kämpfe beendete Robert durch technisches K.O. vor dem Zeitende. Selbst im Finale stand nach kurzer Kampfzeit fest: „Ippon und Sieg für Bröske!“ Wünschenswert wäre, dass die Saison für Robert so weiterläuft. Spätestens im Mai ist hier für ihn die Bewährungsprobe in Spremberg, wenn es für ihn heißt in der Altersklasse unter 13 um den Meistertitel der Kreisunionen geht. Hoffentlich ist daheim noch Platz für weitere Medaillen. Eine hervorragende Leistung erbrachte auch Emin Elzhurkaev, der aus organisatorischen Gründen zuvor in Greifswald nicht startete und hier in Strausberg aus dem vollem schöpfen konnte, obwohl ihm hierdurch eine Erfahrung verloren ging. In der dichtbesetzten Gewichtsklasse bis 43 kg biss er sich in der Altersklasse 14 ins Finale durch. Zwar konnte er eine Vielzahl der Kämpfe mit einer nach hinten geworfenen Innensichel (O-Uchi-Gari) vorzeitig beenden oder zumindest die Bodenlage des Gegners erzwingen, dennoch gab es Manöverkritik vom Trainerduo Schwarz/Kielack. Zu offensiv sei dieser Angriff nach vorne, auch wenn die Kämpfe durch Emin gewonnen wurden. Emin täte besser daran, auf seine Eindrehtechniken zu setzen, da dann die Gefahr des Gegenwurfes geringer sei. Glücklicherweise setzte Emin das Gesagte der Coaches um und es gelang nun, den nächsten Gegner mit einem schön eingedrehten Schultersturz (Ippon-Seoiotoshi) auf den Rücken zu befördern. Somit war Gold sicher und wurde noch verschönert durch die fünf Bronzemedaillen in den Altersklassen 8, 12 und 17 Jahre. Ein schönes Ergebnis für die Schwedter, die sich bei bestem Frühlingswetter in das Getümmel der durch die zahleichenen Kämpfer aus Berlin und Brandenburg überfüllten Halle stürzten.

Matthias Schwarz

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